Work-Life-Balance als Wettb... / 7 Gesundheitliche Aspekte und Angebote der Unternehmen an ihre Mitarbeiter/innen

Eine "lebensphasenorientierte Personalpolitik" mit interessengerechten Arbeitszeitmodellen bindet qualifizierte Kräfte ans Unternehmen, erhöht ihre Motivation und kann dazu beitragen, "Burn-Out"-Syndrome zu vermeiden. Qualitätsverluste bei der Arbeit können vermieden werden, wenn eine bessere Vereinbarkeit gegeben ist, wohingegen Vereinbarkeitsstress und zunehmende Scheidungsraten sich negativ im Arbeitsergebnis widerspiegeln.

Weniger Belastung durch stärkere Ausgeglichenheit und höhere Mitarbeiterzufriedenheit und -motivation, also Leistungsbereitschaft, sowie geringere Fluktuations- und Krankheitsquoten sind wichtige Faktoren, die für eine familienbewusste Personalpolitik im Sinne einer Work-Life-Balance sprechen.

Fitnessangebote, Gesundheits-Check-Ups, Angebote von Massagen am Arbeitsplatz bzw. günstige Darlehen, Unterstützung bei Wohnungssuche etc. werden derzeit in Deutschland nur Mitarbeiter/innen von großen Unternehmen angeboten. In Deutschland bieten Firmen auf kommunaler Ebene Familien günstige Einkaufsbedingungen sowie Freizeitangebote an. Eine unternehmenseigene Kinderbetreuung mit langen Ansprechzeiten, eine Beratungsstelle im Betrieb für schwierige Lebenssituationen, sowie Alltagshilfen (Bügel-, Einkaufservice etc.) finden zunehmend Anklang bei den Mitarbeiter/innen und sind häufig ausschlaggebend bei der Entscheidung für bzw. gegen einen Arbeitsplatz.

Dem wachsenden Mangel an qualifizierten Fach- und Führungskräften versuchen die Unternehmen in diesem Zusammenhang vereinzelt mit solchen Serviceleistungen für die Beschäftigten entgegen zu wirken und so eine langfristige Bindung der Mitarbeiter/innen an den Betrieb zu gewährleisten.

Abb. 5: Cafeteria-Modell

Nicht zuletzt zeigen Umfragen, dass die besten Ideen nicht nach einem langen Arbeitstag im Büro entstehen, sondern oftmals in der Privatatmosphäre.

Untersuchungen zeigen, dass die Einführung von vollzeitnaher Teilzeitarbeit (80%) die Produktivität um bis zu 10 - 20 % steigern kann. Hier gilt es, Kosten-Nutzen-Analysen im Unternehmen durchzuführen.

Abb. 6: Ziele eines betrieblichen Gesundheitsmanagements

Abb. 7: Betriebliche Gesundheitsförderung

Abb. 8: Gesundheitsmanagement bei iwis

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