Waren und Rabatte in der En... / 1.2.1 Bewertungsabschlag von 4 %

Zunächst ist ein Bewertungsabschlag von 4 % auf den Endpreis vorzunehmen.

Maßgebend ist der Wert, zu dem der Arbeitgeber oder der dem Abgabeort nächstansässige Abnehmer die Waren oder Dienstleistungen fremden Letztverbrauchern im allgemeinen Geschäftsverkehr anbietet. Welcher Preis von einem Letztverbraucher im Rahmen von Preisverhandlungen tatsächlich erzielt werden kann, spielt keine Rolle, entscheidend ist der angebotene Preis.[1] Tritt z. B. ein Großhändler gar nicht gegenüber Endverbrauchern in Erscheinung, ist der Preis anzusetzen, zu dem der – nächstgelegene – Abnehmer die Waren an Endverbraucher anbietet. Die Endpreise sind einschließlich Umsatzsteuer zu verstehen, die der Arbeitgeber Fremden gegenüber bzw. seine Zwischenhändler vom Letztverbraucher verlangen, wenn der Arbeitgeber selbst diese Waren oder Dienstleistungen einem Endabnehmer nicht anbietet.

Der Preisabschlag von 4 % kommt nicht zur Anwendung, wenn der Rabattvorteil pauschal versteuert wird.

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