Vor-, Abschluss- und Nachar... / 4 Werdende Mütter

Sofern Vor-, Abschluss- oder Nacharbeiten sowie Umkleidezeiten im Einzelfall zur Arbeitszeit zählen, sind die Vorgaben des Mutterschutzgesetzes bei den Höchstarbeitszeiten zu berücksichtigen. Die Arbeitszeit für eine volljährige Schwangere oder stillende Mutter darf täglich 8 ½ Stunden, in der Doppelwoche 90 Stunden, nicht übersteigen.[1] Eine schwangere oder stillende Frau unter 18 Jahren darf der Arbeitgeber nicht mit einer Arbeit beschäftigen, die die Frau über 8 Stunden täglich oder über 80 Stunden in der Doppelwoche hinaus zu leisten hat.[2] In die Doppelwoche werden die Sonntage eingerechnet. Außerdem darf der Arbeitgeber eine schwangere oder stillende Frau nicht in einem Umfang beschäftigen, der die vertraglich vereinbarte wöchentliche Arbeitszeit im Monatsdurchschnitt übersteigt[3] – in einzelnen Wochen ist somit ein Überschreiten zulässig.

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