Versetzung / 2 Billigkeitskontrolle bei einer individualrechtlichen Versetzung

Bei Ausübung des Direktionsrechts muss der Arbeitgeber einen sachlichen Grund haben und eine Interessenabwägung vornehmen. Er muss somit, soweit möglich, Rücksicht auf besondere Beeinträchtigungen des Arbeitnehmers durch die Weisung nehmen. Selbst wenn die Versetzung grundsätzlich nach den vorstehenden Ausführungen arbeitsvertraglich zulässig ist, findet das Versetzungsrecht dort seine Grenzen, wo die Versetzung nach billigem Ermessen[1] nicht mehr zumutbar ist, was gerichtlich überprüfbar ist.[2]

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