Vergütungsoptimierung durch... / 3.10 Sachbezüge im Rahmen der 44-EUR-Freigrenze

Sachbezüge bis zu 44 EUR monatlich bleiben steuerfrei.[1]

Die Sachbezugsfreigrenze ist auch anwendbar bei Gutscheinen und Geldkarten, die ausschließlich zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen berechtigen.[2] Ab 2022 müssen die Gutscheine und Geldkarten weitere Voraussetzungen hinsichtlich der Einlösungsmöglichkeiten erfüllen.[3] Bis dahin gilt eine Übergangsregelung.[4] Gutscheine und Geldkarten fallen zudem seit 2020 nur noch dann unter die Freigrenze, wenn sie vom Arbeitgeber zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt werden.[5]

In der folgenden Übersicht wird anhand verschiedener Rubriken dargestellt, bei welchen Arbeitgeberleistungen es sich nach der Neudefinition der Geldleistungen weiterhin um einen Sachbezug handelt, für den die 44-EUR-Freigrenze anwendbar ist, und wann es sich um Barlohn handelt:

In der folgenden Übersicht wird anhand verschiedener Rubriken dargestellt, bei welchen Arbeitgeberleistungen es sich nach der Neudefinition der Geldleistungen weiterhin um einen Sachbezug handelt, für den die 44-EUR-Freigrenze anwendbar ist, und wann es sich um Barlohn handelt:

Infographic

Erfolgt der Zufluss aufgrund der arbeitsvertraglichen Vereinbarung ausschließlich in Form einer Sache, handelt es sich bis zur Freigrenze nicht um beitragspflichtiges Arbeitsentgelt.[6]

 
Praxis-Tipp

Ausblick: Anhebung der Sachbezugsfreigrenze ab 2022

Ab 2022 wird die Grenze auf 50 EUR angehoben.

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