Urlaub: Berechnung, Teilzei... / 3.3 Teilurlaub

Als Teilurlaub wird der Urlaubsanspruch des Arbeitnehmers bezeichnet, der nicht das volle Kalenderjahr beschäftigt wird und entweder im zweiten Halbjahr eingestellt wird, im ersten Halbjahr aus dem Arbeitsverhältnis ausscheidet oder zwar im ersten Halbjahr eingestellt wird, aber noch vor Ablauf der sechsmonatigen Wartezeit wieder ausscheidet. Demnach erhalten neu eintretende und/oder ausscheidende Arbeitnehmer so viel Zwölftel des ihnen zustehenden Jahresurlaubs, wie sie volle Monate im laufenden Kalenderjahr beschäftigt waren in den Grenzen des § 5 BUrlG. Nach dieser Regel erwerben auch diejenigen Arbeitnehmer lediglich einen Anspruch auf Teilurlaub für das betreffende Kalenderjahr, die entweder mit Ablauf des 30. Juni aus dem Arbeitsverhältnis ausscheiden oder deren Arbeitsverhältnis erst am 1. Juli beginnt.[1]

Für die Berechnung des Teilurlaubs gilt § 5 Abs. 2 BUrlG. Bruchteile von Urlaubstagen, die mindestens einen halben Tag ergeben, sind auf volle Urlaubstage aufzurunden. Damit ist nicht gesagt, wie mit Urlaubsansprüchen von weniger als 0,5 Tagen zu verfahren ist. Nach der ständigen Rechtsprechung, die auch in der Literatur im Wesentlichen unangefochten ist, sind solche Bruchteile von Urlaubstagen nicht abzurunden, sondern als solche zu gewähren (oder nach Ende des Arbeitsverhältnisses abzugelten).[2]

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