Umlageverfahren: Bemessungs... / 1.6.2 Beitragsbemessungsgrenze in Teilmonaten

Die Höhe des fortzuzahlenden Arbeitsentgelts im Krankheitsfall erfolgt nach dem Entgeltausfallprinzip.[1] Die Ermittlung des vom Arbeitgeber fortzuzahlenden Entgelts richtet sich entsprechend im Einzelfall nach den konkreten arbeitsrechtlichen Gegebenheiten. Danach ist auch eine arbeits- oder werktägliche Berechnungsweise möglich.

Ist bei der Krankenkasse des Arbeitnehmers eine Begrenzung des erstattungsfähigen Betrags auf die Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung vorgesehen, sind das im maßgebenden Monat tatsächlich erzielte Arbeitsentgelt und die Entgeltfortzahlung nach dem Verhältnis ihrer Höhe so zueinander zu vermindern, dass sie zusammen höchstens die Beitragsbemessungsgrenze erreichen.

 
Praxis-Beispiel

Begrenzung des erstattungsfähigen Betrags

Ein Arbeitnehmer erzielt ein regelmäßiges monatliches Entgelt in Höhe von 7.200 EUR. Er erhält in einem Monat mit 22 Arbeitstagen für 11 Tage Entgeltfortzahlung (7.200 EUR : 22 × 11 = 3.600 EUR).

Ergebnis: Das für die Erstattung durch die Krankenkassen berücksichtigungsfähige Entgelt beträgt 3.550 EUR (3.600 EUR × 7.100 EUR : 7.200 EUR). Hat die Kasse einen Erstattungssatz von 80 %, erhält der Arbeitgeber eine Erstattung in Höhe von 2.840 EUR.

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