Übungsleiter / 1.2 Geringfügig entlohnte Beschäftigung

Wird der steuerfreie Betrag (jährlich 2.400 EUR/monatlich 200 EUR) allerdings überschritten, ist zu prüfen, ob es sich um eine sozialversicherungsfreie geringfügig entlohnte Beschäftigung handelt. Dies ist grundsätzlich dann der Fall, wenn das regelmäßige Arbeitsentgelt 450 EUR monatlich nicht übersteigt. Insgesamt ergibt sich also eine Entgeltgrenze von (200 EUR steuerfreie Aufwandsentschädigung + 450 EUR Geringfügigkeitsgrenze) 650 EUR monatlich. Der Arbeitgeber (also der Sportverein) muss Pauschalbeiträge zur Krankenversicherung in Höhe von 13 % des Arbeitsentgelts zahlen, sofern der Arbeitnehmer in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist. Außerdem fallen Pauschalbeiträge zur Rentenversicherung in Höhe von 15 % aus dem Arbeitsentgelt an, sofern sich der Arbeitnehmer von der Rentenversicherungspflicht hat befreien lassen. Andernfalls ist der Arbeitnehmer auch in der geringfügig entlohnten Übungsleiter-Beschäftigung rentenversicherungspflichtig mit der Konsequenz, dass reguläre Beiträge zur Rentenversicherung einzubehalten und abzuführen sind.

Werden mehrere Tätigkeiten als Übungsleiter nebeneinander ausgeübt, sind diese Tätigkeiten für die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung zusammenzurechnen.

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