Telearbeitsplatz / 6.2 Raumkosten

Während tagsüber die Wohnung leer steht, verwaisen nachts die Bürokomplexe. Über 24 Stunden gesehen heißt das sozusagen "doppelte" Miete. Mit einem Telearbeitsplatz und Desk-Sharing lassen sich die Bürofläche und -miete sparen. Dadurch entfallen im Betrieb auch weitere regelmäßige Kosten wie Strom, Heizung, Wasser oder Instandhaltung.

 
Praxis-Tipp

Kostenfrage klären

Wer vom Telearbeitsplatz aus arbeiten will, sollte klären, wer für die Kosten aufkommt. Es fallen Miete bzw. Raumkosten für das Arbeitszimmer an, zudem Kosten für Büromöbel, Hard- und Software, für die PC-Betreuung sowie für die monatlichen Grundgebühren und laufende Gebühren für die Nutzung von Informations- und Kommunikationsdiensten. Handelt es sich um einen Telearbeitsplatz i. S. von § 2 Abs. 7 ArbStättV, beinhaltet dies, dass der Arbeitgeber die "benötigte Ausstattung" zur Verfügung stellt und dies – ebenso wie die wöchentliche Arbeitszeit und die Dauer der Einrichtung – arbeitsvertraglich oder im Rahmen einer Vereinbarung geregelt wird.

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