Telearbeitsplatz / 4.2 Gefährdungsbeurteilung

Bei der Einrichtung und Gestaltung der Telearbeitsplätze muss der Arbeitgeber eine fachliche Unterstützung durch ergonomisch und arbeitsmedizinisch qualifizierte Experten sicherstellen. Doch viele Telearbeiter fühlen sich in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt, wenn der Arbeitsschutzbeauftragte der Firma für den Telearbeitsplatz eine Gefährdungsbeurteilung durchführen will. Sie pochen auf das Recht der Unverletzlichkeit ihrer Wohnung. Vom Grundgesetz her ist der Einwand korrekt, aus Sicht des Arbeitsschutzes jedoch kritisch. §§ 3 und 6 ArbStättV fordern die

  • Gefährdungsbeurteilung als erstmalige Beurteilung der Arbeitsbedingungen und nur, wenn die Arbeitsplätze von denen im Betrieb abweichen (§ 1 Abs. 4 ArbStättV). An dieser Stelle wird vorausgesetzt, dass die betrieblichen Arbeitsplätze gesetzeskonform beurteilt wurden und ohne Mängel sind.
  • die Unterweisung des Mitarbeiters.

Die Telearbeitsplätze müssen, wie die betrieblichen Bildschirmarbeitsplätze, die Anforderungen des Anhang 6 ArbStättV erfüllen.

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