Sommer, SGB XI § 28 Leistun... / 0 Rechtsentwicklung
 

Rz. 1

§ 28 trat durch das Pflege-Versicherungsgesetz (PflegeVG) v. 26.5.1994 (BGBl. I S. 1014) zum 1.1.1995 in Kraft. Die in diesem Gesetz enthaltenen Regelungen zu den häuslichen Pflegeleistungen traten jedoch erst zum 1.4.1995 (Art. 68 Abs. 2 PflegeVG) und zur vollstationären Pflege zum 1.7.1996 (Art. 68 Abs. 3 PflegeVG) in Kraft. Durch das Gesetz zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung (Pflege-Weiterentwicklungsgesetz) v. 28.5.2008 (BGBl. I S. 874) wurde der Leistungskatalog des Abs. 1 um die Nr. 12 bis 14 erweitert und Abs. 1a eingefügt. Art. 1 Nr. 9 des Gesetzes zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz – PNG) v. 23.10.2012 (BGBl. I S. 2246) änderte Abs. 1 Nr. 5 und 14 und fügte Nr. 15 und ferner Abs. 1b mit Wirkung zum 30.10.2012 (Art. 16 Abs. 1 PNG) ein. Die pflegerischen Maßnahmen der Sterbebegleitung wurde mit dem Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland (Hospiz- und Palliativgesetz – HPG) v. 1.12.2015 (BGBl. I S. 2114), in Kraft ab 8.12.2015, durch Abs. 5 eingefügt. Mit dem Zweiten Gesetz zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften (Zweites Pflegestärkungsgesetz – PSG II) v. 21.12.2015 (BGBl. I S. 2424) traten mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff und der Einführung der 5 Pflegegrade zum 1.1.2017 notwendige Folgeänderungen in Kraft.

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