Sommer, SGB V § 51 Wegfall ... / 2.1 Voraussetzungen für eine Aufforderung zum Antrag auf Rehabilitation
 

Rz. 2

Vor der Aufforderung, einen Antrag auf Leistungen der Rehabilitation zu stellen, müssen der Krankenkasse eindeutige Hinweise vorliegen, wonach die Erwerbsfähigkeit des Versicherten gemindert oder erheblich gefährdet ist. In der Regel stellt die Krankenkasse an den behandelnden Arzt die Frage, ob die medizinischen Voraussetzungen für ein Heilverfahren vorliegen. Unabhängig davon kann von Seiten des behandelnden Arztes (Hausarzt, Facharzt oder auch ein Arzt eines Krankenhauses) eine solche Maßnahme angeregt oder vorgeschlagen werden.

 

Rz. 3

Bei fortdauernder Arbeitsunfähigkeit kann im Rahmen einer Untersuchung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen ebenfalls festgestellt werden, dass die Erwerbsfähigkeit des Versicherten gemindert oder erheblich gefährdet ist und der Versicherte nur durch geeignete Rehabilitationsmaßnahmen unter Umständen wieder in das Erwerbsleben zurückkehren kann. Liegen eindeutige Hinweise vor, wonach die Erwerbsfähigkeit des Versicherten gemindert oder erheblich gefährdet ist, kann die Krankenkasse eine Frist von 10 Wochen setzen, innerhalb der ein Versicherter einen Antrag auf Leistungen zur Rehabilitation zu stellen hat. Der Antrag auf Leistungen zur Rehabilitation kann bei jedem Sozialversicherungsträger, also auch bei einem nicht zuständigen Sozialleistungsträger (z. B. einem Träger der Arbeitsförderung) gestellt werden.

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