Shared Responsibility Appro... / 6 Grenzen des Ansatzes

Der Shared Responsibility Approach ist kein präventiver Ansatz. Er kommt zur Anwendung, wenn Mobbing auftritt. Für die Mobbingprävention muss auf andere Maßnahmen zurückgegriffen werden.

Für den Einsatz des Shared Responsibility Approach sind bestimmte Rahmenbedingungen erforderlich. So braucht es ein klares Engagement des anwendenden Vorgesetzten. Er muss deutlich machen, dass es sein Anliegen ist und er die Unterstützung der Gruppe braucht, damit sich eine Situation verändert, die er als untragbar empfindet. Dazu bedarf es einer Vertrauensbasis zwischen ihm und allen Beteiligten. Die Intervention muss von außen kommen, das heißt, der Initiator darf nicht Teil des Problems sein oder werden. Es muss genügend MitarbeiterInnen in der näheren Arbeitsumgebung des Betroffenen geben, sodass sich eine Responsibility Group bilden lässt.

Da Mobbing durchaus ein Symptom für tieferliegende Probleme darstellen kann, müssen diese eventuell nachrangig bearbeitet werden. Der Shared Responsibility Approach schafft durch das Stoppen des Mobbings ein günstigeres Klima zur Lösung dieser Konflikte. Leitgedanke ist: Zuerst das Mobbing stoppen, dann die anderen Fragen und Probleme angehen.

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