SGB VI - Gesetzliche Renten... / § 263 Gesamtleistungsbewertung für beitragsfreie und beitragsgeminderte Zeiten
 

(1) 1Bei der Gesamtleistungsbewertung für beitragsfreie und beitragsgeminderte Zeiten werden Berücksichtigungszeiten wegen Kindererziehung, die in der Gesamtlücke für die Ermittlung der pauschalen Anrechnungszeit liegen, höchstens mit der Anzahl an Monaten berücksichtigt, die zusammen mit der Anzahl an Monaten mit pauschaler Anrechnungszeit die Anzahl an Monaten der Gesamtlücke ergibt. 2Für die Gesamtleistungsbewertung werden jedem Kalendermonat an Berücksichtigungszeit wegen Pflege 0,0625 Entgeltpunkte zugeordnet, es sei denn, dass er als Beitragszeit bereits einen höheren Wert hat.

 

(2) (weggefallen)

 

(2a) 1Der sich aus der Gesamtleistungsbewertung ergebende Wert wird für jeden Kalendermonat mit Anrechnungszeiten wegen Krankheit und Arbeitslosigkeit auf 80 vom Hundert begrenzt. 2Kalendermonate, die nur deshalb Anrechnungszeiten sind, weil Arbeitslosigkeit vor dem 1. März 1990 im Beitrittsgebiet, jedoch nicht vor dem 1. Juli 1978, vorgelegen hat, werden nicht bewertet. 3Kalendermonate, die nur deshalb Anrechnungszeiten sind, weil Arbeitslosigkeit nach dem 30. Juni 1978 vorgelegen hat, für die vor dem 1. Januar 2005 aber keine Arbeitslosenhilfe gezahlt worden ist, werden nicht bewertet.

 

(3) 1Der sich aus der Gesamtleistungsbewertung ergebende Wert wird für jeden Kalendermonat mit Anrechnungszeiten wegen einer Schul- oder Hochschulausbildung auf 75 vom Hundert begrenzt. 2Der so begrenzte Gesamtleistungswert darf für einen Kalendermonat 0,0625 Entgeltpunkte nicht übersteigen. 3Zeiten einer Schul- oder Hochschulausbildung werden insgesamt für höchstens drei Jahre bewertet; auf die drei Jahre werden Zeiten einer Fachschulausbildung oder der Teilnahme an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme angerechnet. 4Bei der begrenzten Gesamtleistungsbewertung für die Zeiten der Schul- oder Hochschulausbildung treten an die Stelle

bei Beginn der Rente im der Werte
75 vom Hundert 0,0625 Entgeltpunkte
Jahr Monat die Werte
2005 Januar 75,00 0,0625
  Februar 73,44 0,0612
  März 71,88 0,0599
  April 70,31 0,0586
  Mai 68,75 0,0573
  Juni 67,19 0,0560
  Juli 65,63 0,0547
  August 64,06 0,0534
  September 62,50 0,0521
  Oktober 60,94 0,0508
  November 59,38 0,0495
  Dezember 57,81 0,0482
2006 Januar 56,25 0,0469
  Februar 54,69 0,0456
  März 53,13 0,0443
  April 51,56 0,0430
  Mai 50,00 0,0417
  Juni 48,44 0,0404
  Juli 46,88 0,0391
  August 45,31 0,0378
  September 43,75 0,0365
  Oktober 42,19 0,0352
  November 40,63 0,0339
  Dezember 39,06 0,0326
2007 Januar 37,50 0,0313
  Februar 35,94 0,0299
  März 34,38 0,0286
  April 32,81 0,0273
  Mai 31,25 0,0260
  Juni 29,69 0,0247
  Juli 28,13 0,0234
  August 26,56 0,0221
  September 25,00 0,0208
  Oktober 23,44 0,0195
  November 21,88 0,0182
  Dezember 20,31 0,0169
2008 Januar 18,75 0,0156
  Februar 17,19 0,0143
  März 15,63 0,0130
  April 14,06 0,0117
  Mai 12,50 0,0104
  Juni 10,94 0,0091
  Juli 9,38 0,0078
  August 7,81 0,0065
  September 6,25 0,0052
  Oktober 4,69 0,0039
  November 3,13 0,0026
  Dezember 1,56 0,0013
2009 Januar 0,00 0,0000.
 

(4) 1Die Summe der Entgeltpunkte für Anrechnungszeiten, die vor dem 1. Januar 1957 liegen, muss mindestens den Wert erreichen, der sich für eine pauschale Anrechnungszeit ergeben würde. 2Die zusätzlichen Entgeltpunkte entfallen zu gleichen Teilen auf die begrenzt zu bewertenden Anrechnungszeiten vor dem 1. Januar 1957.

 

(5) Die Summe der Entgeltpunkte für Kalendermonate, die als Zeiten einer beruflichen Ausbildung gelten (§ 246 Satz 2), ist um einen Zuschlag so zu erhöhen, dass mindestens der Wert erreicht wird, den diese Zeiten als Zeiten einer Schul- oder Hochschulausbildung nach Absatz 3 hätten.

 

(6) Zeiten beruflicher Ausbildung, die für sich alleine oder bei Zusammenrechnung mit Anrechnungszeiten wegen einer schulischen Ausbildung bis zu drei Jahren, insgesamt drei Jahre überschreiten, sind um einen Zuschlag so zu erhöhen, dass mindestens der Wert erreicht wird, den diese Zeiten nach Absatz 3 hätten.

 

(7) 1Für glaubhaft gemachte Zeiten beruflicher Ausbildung sind höchstens fünf Sechstel der im Rahmen der Gesamtleistungsbewertung ermittelten Entgeltpunkte zu berücksichtigen. 2Dies gilt auch für die in den Absätzen 5 und 6 genannten Zeiten.

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