Schwerbehinderte / 6 Aufzeichnungs- und Anzeigepflichten

Bis zum 31.3. hat der Arbeitgeber jährlich der Agentur für Arbeit für das vorausgegangene Kalenderjahr Anzeige zu erstatten, insbesondere über die Zahl der zu berücksichtigenden Arbeitsplätze, die Zahl der beschäftigten Schwerbehinderten, Gleichgestellten und sonstigen anrechnungsfähigen Personen (z. B. Inhaber von Bergmannsversorgungsscheinen) sowie über die geschuldete Ausgleichsabgabe.[1]

Wegen der Corona-Pandemie wird seitens der Bundesagentur für Arbeit (BA) sowie der Integrations-/Inklusionsämter akzeptiert, wenn für das Anzeigejahr 2019 die Anzeige bis spätestens 30.6.2020 erstattet wurde.

Ferner sind bis zu diesem Termin Abschriften des von jedem Arbeitgeber laufend zu führenden Verzeichnisses der bei ihm beschäftigten Schwerbehinderten usw. an die Agentur für Arbeit zu senden, sofern nicht zugelassen wird, dass nur die im Berichtszeitraum eingetretenen Veränderungen anzuzeigen sind. Arbeitgeber, die zur Beschäftigung Schwerbehinderter nicht verpflichtet sind, haben diese Anzeige nur nach Aufforderung durch die Agentur für Arbeit im Rahmen einer repräsentativen Erhebung zu erstatten, die alle 5 Jahre durchgeführt wird.

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