Schifffahrt / 3.5 Kürzung bei Mahlzeitengestellung

Werden die Mitglieder einer Schiffsbesatzung während einer Schiffsreise vom Arbeitgeber unentgeltlich oder verbilligt verpflegt, sind nach den aktuell geltenden Reisekostenvorschriften die Verpflegungspauschalen zu kürzen. Dabei ist es unerheblich, ob der geldwerte Vorteil aus der arbeitgeberseitigen Mahlzeitengestellung zum Arbeitslohn zählt.

Die Kürzung beträgt

  • 20 % der vollen Tagespauschale für ein Frühstück bzw.
  • 40 % der vollen Tagespauschale für ein Mittag- oder Abendessen.[1]

Für die Arbeitgeberbewirtung im Inland beträgt die Kürzung der maßgebenden Verpflegungspauschale 5,60 EUR (bis 2019: 4.80 EUR) für das Frühstück bzw. 11,20 EUR (bis 2019: 9,60 EUR) für das Mittag- bzw. Abendessen. Bei Vollverpflegung sind dadurch die Verpflegungspauschbeträge aufgebraucht.[2]

[1] Ab 2020 Anhebung der vollen Inlandstagespauschale auf 28 EUR durch das Gesetz zur weiteren Förderung der Elektromobilität und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften.
[2]

S. Reisekosten.

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