Schell, SGB IX § 66 Höhe un... / 2.6 Begrenzung des Übergangsgelds nach Abs. 2 Satz 2
 

Rz. 44

Damit Übergangsgeldbezieher gegenüber arbeitsfähigen Arbeitnehmern keinen finanziellen Vorteil erlangen, sieht § 66 Abs. 2 Satz 2 noch eine weitere Begrenzung vor: Das Übergangsgeld nach Anwendung der Familienkomponente i. S. d. § 67 Abs. 1 Satz 3 (nicht: die Berechnungsgrundlage) darf nicht höher sein als das laufende kalendertägliche Nettoarbeitsentgelt vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit. Damit ist das laufende Nettoarbeitsentgelt ohne Berücksichtigung des Netto-Hinzurechnungsbetrages gemeint.

In der in Rz. 43 aufgeführten Beispielsberechnung beträgt das Übergangsgeld abhängig vom Familienstand etc. 25,70 EUR bzw. 23,30 EUR täglich. Es überschreitet das aus dem laufenden Arbeitsentgelt berechnete Nettoarbeitsentgelt (täglich 33,33 EUR) nicht. Somit beträgt das tägliche Übergangsgeld weiterhin täglich 25,70 bzw. 23,30 EUR.

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