Sauer, SGB III § 325 Wirkun... / 1 Allgemeines
 

Rz. 2

Die Vorschrift regelt die Wirkung von Anträgen auf Leistungen der Arbeitsförderung, insbesondere also zum Leistungsbeginn und zur Frage, ob die nicht beantragte Leistung überhaupt gewährt werden kann.

 

Rz. 2a

Abs. 1 und 2 regeln die Rückwirkung von Anträgen auf Berufsausbildungsbeihilfe, Ausbildungsgeld und Arbeitslosengeld (Alg). Berufsausbildungsbeihilfe und Ausbildungsgeld werden ab dem Tag der Antragstellung und darüber hinaus auch noch rückwirkend für den am Tag der Antragstellung laufenden Monat erbracht. Damit wird den Besonderheiten von beruflichen Ausbildungen und den Erfahrungen der Betroffenen besonders Rechnung getragen. Arbeitslosengeld wird dagegen wie bei der Rechtsfolge des Fehlens einer persönlichen Arbeitslosmeldung nach § 141 nicht rückwirkend geleistet.

 

Rz. 2b

Abs. 3 und 5 legen Ausschlussfristen von jeweils 3 Monaten mit unterschiedlichem Fristbeginn für das Kurzarbeitergeld einschließlich ergänzender Leistungen (Wintergeld und Beitragserstattung) und Leistungen bei Teilnahme an Transfermaßnahmen fest.

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