Restaurantscheck / 1 Bewertung mit dem Sachbezugswert

Ein Restaurantscheck stellt einen Barzuschuss dar, der grundsätzlich lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtig ist. Übersteigt der Verrechnungswert des Restaurantschecks den Wert des Sachbezugs um nicht mehr als 3,10 EUR, kann der geldwerte Vorteil mit dem amtlichen Sachbezugswert für ein Mittag- oder Abendessen bewertet werden (2019: je 3,30 EUR) .

Danach sollte der Verrechnungswert eines Restaurantschecks für 2019 maximal 6,40 EUR betragen (Sachbezugswert 2019: 3,30 EUR + Betrag lt. LStR: 3,10 EUR). Übersteigt der Wert des Restaurantschecks den Grenzbetrag von 6,40 EUR, muss der geldwerte Vorteil mit dem Verrechnungswert des Restaurantschecks bewertet werden.

Weitere Voraussetzungen sind, dass tatsächlich Mahlzeiten abgegeben werden und pro Mahlzeit täglich nur eine "Essenmarke" in Zahlung genommen wird. Außerdem darf der Restaurantscheck nicht an Mitarbeiter ausgegeben werden, die eine Auswärtstätigkeit ausüben.

Anwendung der 44-EUR-Freigrenze

Für die mit dem amtlichen Sachbezugswert bewertete Kantinenmahlzeit kommt die Anwendung der 44-EUR-Freigrenze nicht in Betracht. Ist eine Mahlzeit hingegen mit dem tatsächlichen Preis zu bewerten, ist auf diese Sachbezüge auch die 44-EUR-Freigrenze anwendbar.

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