Resilienz fördern – gerade ... / 4.2 Resilienz als Bausteinmodell

Dem Begriff Resilienz liegt kein einheitliches psychologisches Konzept zugrunde. Verschiedene Experten arbeiten mit unterschiedlichen Konzepten, die sich zwar teilweise überschneiden, aber jeweils andere Faktoren umfassen oder die Wichtigkeit der einzelnen Faktoren anders gewichten. Wichtig für die praktische Arbeit in der Resilienzförderung ist aber, ein Konzept zugrunde zu legen, damit Maßnahmen nicht beliebig, sondern nachvollziehbar durchgeführt werden.

In allen psychologischen Resilienzmodellen werden sowohl äußere Kraftquellen und Schutzfaktoren, als auch innere genannt. Zu den äußeren Schutzfaktoren gehört immer ein stabiles soziales Netzwerk. Zu den inneren Resilienzfaktoren eines Menschen können bestimmte Verhaltensweisen gehören, z. B. Probleme aktiv anzupacken. Es gehören aber auch Einstellungen und Moralvorstellungen dazu, die in schwierigen Situationen Halt geben können.

 
Wichtig

Individuelle Resilienzentwicklung

Es ist hilfreich, die verschiedenen Resilienzfaktoren als ein Bausteinmodell zu betrachten. Nicht alle Menschen müssen über die gleichen Resilienzfähigkeiten verfügen; es kann durchaus unterschiedliche Zusammenstellungen von Stärken und Schutzfaktoren geben. So entwickeln Menschen im Laufe des Lebens ihr eigenes Resilienzprofil.

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