Reisekosten, Inland / 2.2 Arbeits- oder dienstrechtliche Festlegung entscheidend

Mit der Ablösung der "regelmäßigen Arbeitsstätte" durch den Begriff der "ersten Tätigkeitsstätte" erfolgte auch inhaltlich eine grundlegende Neuausrichtung der vom Gesetzgeber hierfür festgeschriebenen Kriterien. Die Bestimmung der ersten Tätigkeitsstätte wird vorrangig durch den Arbeitgeber im Rahmen seines Direktionsrechts bestimmt und dient damit der Vereinheitlichung von arbeitsrechtlichen und steuerrechtlichen Reisekostenvergütungen.

 
Hinweis

BFH-Rechtsprechung bestätigt Finanzverwaltung

Die Rechtsprechung des BFH hat die von der Finanzverwaltung festgelegten Abgrenzungskriterien zur Bestimmung der ersten Tätigkeitsstätte[1] in mehreren Urteilen umfassend bestätigt. Insbesondere hinsichtlich der vorrangigen arbeitsrechtlichen Zuordnung zu einer ortsfesten betrieblichen Einrichtung, um ein Auseinanderfallen von Arbeits- und Steuerrecht bei den Reisekosten weitgehend zu vermeiden, sowie der Festlegung des Merkmals der dauerhaften Tätigkeit an diesem Ort folgt die Rechtsprechung den Auslegungshinweisen des BMF.[2]

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