Raumakustik / 1 Wann wird Schall zu Lärm?

Bevor diese Frage beantwortet werden kann, ist zu klären, was Schall ist. Schall bezeichnet allgemein das Geräusch, den Klang, den Ton, den Knall (Schallarten), wie er von Menschen mit dem Gehör, also dem Ohr-Gehirn-System, aber auch von Tieren auditiv wahrgenommen werden kann. Schall stellt die Ausbreitung von kleinsten Druck- und Dichteschwankungen in einem elastischen Medium (Gase, Flüssigkeiten, Festkörper) dar. Man unterscheidet:

  • den Nutzschall, wie Musik oder die Stimme beim Gespräch,
  • den Störschall, wie Baustellen- oder Verkehrslärm.

Wann wird aus dem Schall Lärm?

  • je höher die Frequenz, desto störender ist der Schall; dies gilt bis ca. 6.000 Hertz (Hz);
  • je stärker der Schall, desto störender wirkt er;
  • je länger die Einwirkungsdauer, desto störender;
  • an- und abschwellende (dynamische) Schall-Ereignisse stören mehr als gleichmäßige (konstante);
  • bei vorwiegend geistiger Arbeit ist der Mensch störanfälliger als bei überwiegend körperlicher Arbeit;
  • Menschen, die unfreiwillig Schall ausgesetzt sind, fühlen sich stärker gestört als Lärm-Verursacher;
  • ermüdete und kranke Menschen fühlen sich stärker gestört als ausgeruhte und gesunde.

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