Ein Burnout-Syndrom wird ausgelöst durch eine Kombination von

  • äußeren Faktoren, z. B. Belastungen aus der Arbeitswelt und dem Privatleben und
  • inneren Faktoren, wie Persönlichkeit, Werte und Einstellungen.
 
Achtung

Diese äußeren Faktoren begünstigen Burnout

Zu den äußeren Faktoren am Arbeitsplatz, die ein Erschöpfungssyndrom begünstigen können, gehören:

  • zu hohe Arbeitsbelastung,
  • mangelnde Ressourcen (Personal, Finanzmittel, ideelle Unterstützung),
  • zu wenig positives Feedback,
  • dauernde Probleme von Kunden,
  • keine klare Abgrenzung zwischen Beruf und Privatleben,
  • zu starkes Engagement für das Unternehmen,
  • zu hohe oder unklare Erwartungen und Ziele,
  • Zerrissenheit zwischen Erwartungen des Chefs und der Kunden,
  • schlechte oder unflexible Arbeitsorganisation,
  • schlechte Teamarbeit,
  • Fehlen sozialer Unterstützung.

Bestimmte Risikofaktoren können das Auftreten von Burnout bei Beschäftigten begünstigen:

  • wenig Partizipation im Arbeitsalltag: 3,5-fach erhöhtes Risiko;
  • belastendes Sozialklima und Vorgesetztenverhalten: 1,5 bis 1,8-fach erhöhtes Risiko;
  • Führungsstil wenig mitarbeiterorientiert: 2,5-fach erhöhtes Risiko;
  • Führungsstil mit wenig sozialer Unterstützung: 2,3-fach erhöhtes Risiko.

Gerade besonders engagierte Mitarbeiter sind in Gefahr, vom Burnout betroffen zu werden. Zu den am stärksten betroffenen Berufsgruppen zählen Führungskräfte und Angehörige sozialer Berufe. Häufig stecken verschiedene Motive dahinter, warum jemand sich weiter über die eigenen Belastungsgrenzen hinaus verausgabt:

  • sehr hohe Ideale, Ehrgeiz,
  • Perfektionismus,
  • Unfähigkeit zum Nein-Sagen,
  • Angst, Erwartungen nicht zu entsprechen,
  • Angst vor Arbeitsplatzverlust,
  • Angst vor Versagen und Kritik,
  • Wunsch, helfen zu können,
  • Wunsch nach Anerkennung, Wertschätzung.

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