Prüfungen in der berufliche... / 2.2 Folgen einer "nicht bestandenen" Zwischenprüfung

Die Zwischenprüfung, bzw. der erste Teil der Abschluss- oder Gesellenprüfung, muss nicht "bestanden" werden. Insofern hat sie keine Auswirkungen auf den Fortbestand des Berufsausbildungsverhältnisses. Allerdings ist die Teilnahme an einer in der Ausbildungsordnung festgelegten Zwischenprüfung Voraussetzung für eine Zulassung zur Abschluss- bzw. Gesellenprüfung.

Maßgeblich für die Zwischenprüfung bzw. den ersten Teil der Abschluss- bzw. Gesellenprüfung sind dieselben Prüfungsfächer bzw. -bereiche, die in der Abschluss- bzw. Gesellenprüfung für das Bestehen oder Nichtbestehen wichtig sind.

Eine Kürzung der Ausbildungsvergütung nach einer "nicht bestandenen" Zwischenprüfung bzw. dem sehr schlecht abgelegten ersten Teil der Abschluss- oder Gesellenprüfung oder vergleichbare Sanktionen sind weder im BBiG noch in der HwO vorgesehen. Sie können daher auch nicht im Ausbildungsvertrag geregelt werden.[1]

[1] Vgl. dazu eingehend "Der Berufsausbildungsvertrag",

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