Prüfungen in der berufliche... / 1.6.2 Inhalt der Fortbildungsordnung

Jede Fortbildungsordnung muss nach den Absätzen 2 von § 53 BBiG und § 42 HwO enthalten:

  • die Bezeichnung des Fortbildungsabschlusses (Nr. 1),
  • das Ziel, den Inhalt und die Anforderungen der Prüfung (Nr. 2),
  • die Zulassungsvoraussetzungen (Nr. 3) sowie
  • das Prüfungsverfahren (Nr. 4).

Überall dort, wo der Staat von seiner Regelungskompetenz keinen Gebrauch gemacht hat, können die Kammern von Industrie, Handel und Handwerk auf der Grundlage von § 54 BBiG und § 42a HwO diese Lücke mit Fortbildungsprüfungsregelungen schließen, die sie in eigener Kompetenz festlegen.

Hierzu bedürfen die zuständigen Stellen/Handwerkskammern auch keiner weiteren staatlichen Genehmigung, wie etwa bei den Prüfungsordnungen nach § 47 Abs. 1 BBiG und § 38 Abs. 1 HwO, die unter dem Genehmigungsvorbehalt der obersten Landesbehörde stehen. Die zuständige Stelle/Handwerkskammer regelt die Bezeichnung des Fortbildungsabschlusses, Ziel, Inhalt und Anforderungen der Prüfung, ihre Zulassungsvoraussetzungen sowie das Prüfungsverfahren.

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