Im Rahmen geringfügig entlohnter Beschäftigungen ist ein gelegentliches und nicht vorhersehbares Überschreiten der Arbeitsentgeltgrenze von 520 EUR (bis 30.9.2022: 450 EUR) im Monat unschädlich und führt trotz Überschreitung der jährlichen Entgeltgrenze von 6.240 EUR (bis 30.9.2022: 5.400 EUR) nicht zu einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Ein gelegentliches Überschreiten liegt seit dem 1.10.2022 bei einem Zeitraum von bis zu 2 Monaten innerhalb eines Zeitjahres aber nur vor, wenn das Arbeitsentgelt im Monat des Überschreitens insgesamt nicht mehr als das Doppelte der monatlichen Geringfügigkeitsgrenze (1.040 EUR) beträgt. Sind die Voraussetzungen für ein zulässiges unvorhersehbares Überschreiten der Geringfügigkeitsgrenze nicht erfüllt, besteht in den Kalendermonaten des Überschreitens eine mehr als geringfügig entlohnte Beschäftigung.

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