Praxis-Beispiele: Kurzfrist... / 7 Zeitgrenze überschritten, Ausnahmeregelung 2021, Beschäftigungsende nach dem 31.10.2021
 

Sachverhalt

Eine Verkäuferin übt eine vom 15.8.2021 bis zum 30.11.2021 befristete Beschäftigung aus. Sie erhält ein monatliches Entgelt in Höhe von 1.600 EUR. Es sind insgesamt 77 Arbeitstage vereinbart. Die Beschäftigung wird nicht berufsmäßig ausgeübt. Es sind keine Vorbeschäftigungen vorhanden. Wie ist die Beschäftigung sozialversicherungsrechtlich zu beurteilen?

Ergebnis

Die zu Beschäftigungsbeginn maßgebliche Zeitgrenze von 4 Monaten bzw. 102 Arbeitstagen wird nicht überschritten. Insofern ist der Zeitraum vom 15.8.2021 bis 31.10.2021 als kurzfristige Beschäftigung bei der Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See zu melden. Der Personengruppenschlüssel lautet 110, der Beitragsgruppenschlüssel 0000. Mit dem Ende des Übergangszeitraums tritt eine Änderung in den Verhältnissen ein und die Beschäftigung ist ab 1.11.2021 neu zu beurteilen. Sodann gilt wieder die Zeitgrenze von 3 Monaten bzw. 70 Arbeitstagen. Die maßgebenden Zeitgrenzen werden ab dem Zeitpunkt der Neubeurteilung nicht mehr eingehalten. Die Beschäftigung ist daher für die Zeit vom 1.11.2021 bis 30.11.2021 sozialversicherungspflichtig und an die zuständige Krankenkasse zu melden. Der Personengruppenschlüssel lautet 101, der Beitragsgruppenschlüssel 1111.

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