Praxis-Beispiele: Kurzfrist... / 13 Pauschalbesteuerung im steuerrechtlichen Sinn
 

Sachverhalt

Ein Arbeitnehmer wird kurzfristig für knapp 3 Wochen vom 5.1. bis 24.1., nicht regelmäßig wiederkehrend, bei einer Spedition als Ladehilfe beschäftigt. Er arbeitet an 6 Tagen in der Woche jeweils 5 Stunden (wöchentlich 30 Stunden). Das Entgelt beträgt wöchentlich 300 EUR, für die gesamte Beschäftigungszeit 900 EUR (3 Wochen x 300 EUR).

Kann diese Beschäftigung steuerlich als kurzfristig behandelt werden?

Ergebnis

Eine Pauschalierung der Lohnsteuer mit 25 % ist im vorliegenden Fall möglich, da die Beschäftigungszeit vom 5.1. bis 24.1. lediglich 18 Arbeitstage beträgt. Der Arbeitslohn übersteigt nicht 120 EUR je Arbeitstag (900 EUR : 18 = 50 EUR). Der Stundenlohn übersteigt nicht 15 EUR (30 Stunden x 3 Wochen = 90 Stunden insgesamt; 900 EUR : 90 Std. = 10 EUR/Std.).

Hinweis

Die Pauschalsteuer i. H. v. 25 % für kurzfristige Beschäftigungen sowie die darauf ggf. entfallende pauschale Kirchensteuer und der Solidaritätszuschlag sind bei dem zuständigen Betriebsstättenfinanzamt mit einer Lohnsteuer-Anmeldung und nicht bei der Minijob-Zentrale anzumelden.

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