Praxis-Beispiele: Fahrten W... / 4 Jobticket
 

Sachverhalt

Ein Arbeitgeber mit 400 Mitarbeitern möchte den Arbeitnehmern ein Jobticket zusätzlich zum geschuldeten Arbeitslohn zur Verfügung stellen. Die Mitarbeiter wohnen in einem Umkreis von maximal 20 Kilometer Entfernung zum Betrieb. Beim örtlichen Verkehrsverbund kostet eine Fahrkarte für derartige Strecken derzeit regulär 55 EUR.

Bei Abnahme von mehr als 200 Jobtickets erhält der Arbeitgeber die Karten zu einem monatlichen Preis von 40 EUR je Karte.

Wie können die Jobtickets für die Wege zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte möglichst steuergünstig behandelt werden und welche sozialversicherungsrechtlichen Folgen ergeben sich?

Lösung

Die zusätzliche Gestellung von Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel für die Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte in Form eines Jobtickets bleibt ab 2019 steuerfrei. Aus der Steuerbefreiung folgt auch die Sozialversicherungsfreiheit.

Der steuerfrei belassene Vorteil ist in der Lohnsteuerbescheinigung einzutragen. Er wird in der Steuererklärung auf die beim Mitarbeiter evtl. abzugsfähigen Kosten (Entfernungspauschale) angerechnet.

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