Personalplanung, Umsetzung ... / 2.2 Umfang der Mitwirkung bei der Personalplanung

Der Arbeitgeber hat den Betriebsrat über die Personalplanung, insbesondere über den gegenwärtigen und künftigen Personalbedarf, sowie über die sich daraus ergebenden personellen Maßnahmen anhand von Unterlagen rechtzeitig und umfassend zu unterrichten.[1]

In rechtlicher Hinsicht gehören zur Personalplanung alle Pläne über

  • den gegenwärtigen und zukünftigen Personalbedarf (inkl. Stellenpläne- und -beschreibungen sowie Anforderungsprofilen),
  • die Personalbeschaffung (auch Beschäftigung von Leiharbeitnehmern o. Ä.),
  • den Personaleinsatz (Einführung von Teilzeitarbeit, Altersteilzeit, flexible Arbeitszeitmodelle usw.),
  • die Personalentwicklung und -ausbildung im rechtlichen Sinne
  • und den Personalabbau (inkl. Verhängung eines Einstellungsstopps, Entlassungen, Abbau von Überstunden, Einführung von Kurzarbeit, Versetzungen).
 
Hinweis

Die Unterrichtungs- und Beratungspflicht des Arbeitgebers bezieht sich auf die inhaltliche Personalplanung des Betriebs. Konkrete personelle Einzelmaßnahmen betreffen nicht die Personalplanung im Betrieb. Die Beteiligungsrechte des Betriebsrates in diesen Angelegenheiten sind gesondert in den §§ 99 ff. BetrVG geregelt.

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