Onboarding und die am Proze... / 3.2 Unternehmenskultur: Was macht das eigene Unternehmen aus?

Die Unternehmenskultur als Teil des Employer Branding (und wichtiger Erfolgsfaktor im Onboarding-Prozess) ist oft immer noch ein immens unterschätzter Hebel! So trägt eine moderne Unternehmenskultur, die auch nach außen kommuniziert wird, stark dazu bei, welche Art von Mitarbeitern sich bei den Unternehmen bewerben und auch längerfristig dabeibleiben. Eine Produktmarke, Umsatzzahlen oder erzielte Marktanteile gegenüber dem Wettbewerb lassen sich recht einfach auf der unternehmenseigenen Website kommunizieren. Aber wie lässt sich die gelebte Unternehmenskultur, die DNA des Unternehmens als Alleinstellungsmerkmal nach außen kommunizieren? Dazu bedarf es zunächst einmal, dass Unternehmen sich mit der eigenen DNA intensiver auseinandersetzen: Wofür steht das Unternehmen? Phrasen wie "flache Hierarchien" oder "offene Kultur" sind da wenig aussagekräftig. Hier gilt es zunächst klar zu definieren, z. B.:

  • Wie sieht unsere Unternehmensidentität aus, welche Mission, Vision und Ziele verfolgen wir?
  • Welche Werte, Grundsätze und Regeln gelten im Unternehmen?
  • Welchen Führungsstil pflegen wir?
  • Wie gehen wir mit Fehlern oder Misserfolgen um?
  • Wie arbeiten wir miteinander?
  • Wie sieht unsere Organisationsstruktur aus?

Meist hat der Cultural Fit (Passung eines Bewerbers zu der vorherrschenden Unternehmenskultur) mit sozialen Kompetenzen und den gelebten Arbeitsweisen zu tun. Sind diese Grundsätze im eigenen Unternehmen definiert, lässt sich dies im Rekrutierungsprozess klar kommunizieren und im Auswahlprozess als Kriterium festlegen.

Hier kann und sollte sich HR als Initiator und Gestalter profilieren – und damit der Organisation einen großen Dienst erweisen!

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