Nordmazedonien / 1 Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisrecht

Nicht-EU-Bürger bedürfen zur Aufnahme einer Arbeitnehmertätigkeit in Deutschland eines Aufenthaltstitels, der zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit berechtigt. Die Ausländerbehörde fällt eine gebündelte aufenthaltsrechtliche Entscheidung, die zugleich den Zugang zum Arbeitsmarkt regelt ("one-stop-government"). Die Agentur für Arbeit wird in einem verwaltungsinternen Zustimmungsverfahren beteiligt.[1]

Aufgrund der befristeten Westbalkanregelung in § 26 Abs. 2 BeschV, kann ein Arbeitgeber eine Arbeitskraft aus Nordmazedonien unabhängig von deren formaler Berufsqualifikation und Deutschkenntnissen einstellen. Im Rahmen der Verlängerung der Westbalkanregelung bis zum 31.12.2023 wurde die Anzahl der Zustimmungen auf jährlich 25.000 begrenzt.

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