Nettolohnvereinbarungen in ... / 2.1.1 Lohn- und Kirchensteuer sowie Solidaritätszuschlag

Will der Arbeitgeber die auf den Arbeitslohn entfallende Lohnsteuer selbst tragen, so sind die von ihm übernommenen Abzugsbeträge Teile des Arbeitslohns, die dem Nettolohn zur Steuerermittlung hinzugerechnet werden müssen.[1] Die Lohnsteuer ist aus dem Bruttoarbeitslohn zu berechnen, der nach Abzug der Lohnsteuer den ausgezahlten Nettobetrag ergibt. Die aus dem Bruttoarbeitslohn berechnete Lohnsteuer ist vom Arbeitgeber abzuführen. Übernimmt der Arbeitgeber außer der Lohnsteuer auch die Kirchensteuer und den Solidaritätszuschlag sowie den Arbeitnehmeranteil der Sozialversicherungsbeiträge, so sind bei der Ermittlung des Bruttoarbeitsentgelts außer der Lohnsteuer diese weiteren Abzugsbeträge einzurechnen.

Wenn die Voraussetzungen für den Abzug dieser Beträge jeweils erfüllt sind, sind aus Vereinfachungsgründen vor der Steuerberechnung vom Nettolohn der auf den Lohnzahlungszeitraum entfallende Anteil des Versorgungsfreibetrags und Altersentlastungsbetrags abzuziehen.

Außerdem ist von dem so gekürzten Nettolohn ein etwaiger Freibetrag nach Maßgabe der Eintragungen auf der ELStAM abzuziehen oder ein etwaiger Hinzurechnungsbetrag nach R 39a.1 LStR hinzu zu addieren.

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