Mobbing: Die richtige Gegen... / 8.2 Die Isolierungsfalle

Viele Menschen, die über einen längeren Zeitraum Opfer von Mobbing geworden sind, ziehen sich ratlos und verzweifelt zurück und leiden für sich alleine, "fressen alle Probleme in sich hinein" und "nehmen sich alles zu Herzen". Viele kündigen innerlich und machen nur noch Dienst nach Vorschrift und/oder ziehen sich von sozialen Kontakten zu anderen Mitarbeitern und oft auch von ihrer eigenen Familie völlig zurück.

Jede Form der sozialen Isolation und des beruflichen Rückzugs erleichtert jedoch das Vorhaben von Mobbern. Wer sich in die typische Opferhaltung hineindrängen lässt, macht es seinem Mobber besonders leicht, und in den meisten Fällen ist es dann nur eine Frage der Zeit, bis man seine Stelle verliert.

Es ist auch die Entscheidung jedes einzelnen Mitarbeiters, ob er es zulässt, dass ihn andere schikanieren.

Wer gedemütigt, verletzt und tief getroffen ist, darf sich selbst nicht fallen lassen, sondern sollte und muss den Kopf hoch halten. Auch wenn die Auseinandersetzung ungewohnte Kräfte und sicherlich auch neue Fähigkeiten verlangen, so ist der Versuch doch wichtig, aktiv und klug aus der Situation herauszukommen; dazu gehört es auch, sich wehren zu können. Und dazu gehört auch das aktive Entwickeln von Strategien und das Treffen von angemessenen und strategischen Entscheidungen.

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