Ändert sich während der Beschäftigung das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt, muss die Beschäftigung versicherungsrechtlich neu bewertet werden. Dies kann z. B. erforderlich sein, wenn ein geänderter Mindestlohn (ab 1.7.2021: 9,60 EUR/Std.; bis 30.6.2021: 9,50 EUR/Std.; 2020: 9,35 EUR/Std.) zu zahlen ist.[1]

 
Hinweis

Folgen bei rückwirkender Erhöhung des Entgelts

In den Fällen, in denen die Arbeitsentgeltgrenze von 450 EUR infolge einer rückwirkenden Erhöhung des Arbeitsentgelts überschritten wird, handelt es sich nicht mehr um einen Minijob ab dem Tag, an dem der Anspruch auf das erhöhte Arbeitsentgelt entstanden ist (z. B. Tag des Abschlusses eines Tarifvertrags). Für die zurückliegende Zeit verbleibt es bei der Versicherungsfreiheit zur Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Allerdings sind in diesen Fällen für das nachgezahlte Arbeitsentgelt auch von dem 450 EUR übersteigenden Betrag die Abgaben für geringfügig Beschäftigte zu zahlen.

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