Steuerfreie Einnahmen aus einer Beschäftigung zählen grundsätzlich nicht zum beitragspflichtigen Arbeitsentgelt. Für geringfügig entlohnte Beschäftigungen existieren diesbezüglich keine abweichenden Bestimmungen.[1]

Bei einer anteiligen Inanspruchnahme ist bei geringfügig entlohnten Beschäftigungen, die während der steuerlich begünstigten Tätigkeiten ausgeübt werden, ein Arbeitsentgelt in Höhe von monatlich bis zu 700 EUR möglich. Das ergibt sich aus dem Übungsleiterfreibetrag (250 EUR) : 450 EUR Geringfügigkeitsgrenze + 250 EUR Steuerfreibetrag. Ab 1.1.2021 beträgt der Übungsleiterfreibetrag jährlich 3.000 EUR und 250 EUR monatlich (2020: 2.400 EUR jährlich/200 EUR monatlich).

Die vom Arbeitgeber zu tragenden Pauschalbeiträge zur Kranken- und Rentenversicherung sind dabei nur aus dem Arbeitsentgelt zu zahlen, das den steuerfreien Betrag übersteigt, hier also höchstens aus 450 EUR.

Sofern eine Beschäftigung im Laufe eines Kalenderjahres beendet wird und der Steuerfreibetrag noch nicht verbraucht ist, wird durch eine (rückwirkende) volle Ausschöpfung des Steuerfreibetrags die versicherungsrechtliche Beurteilung einer Beschäftigung nicht berührt.

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