Mindestlohn-Rechner

Kurzbeschreibung

Seit dem 1.1.2015 gilt in Deutschland der allgemeine Mindestlohn. Mit diesem Rechner kann der Stundenlohn eines Arbeitnehmers berechnet werden unter Berücksichtigung von etwaigen Zusatzzahlungen. Er unterstützt Arbeitgeber bei der Frage, welche Lohnbestandteile im Einzelfall anrechenbar sind und ob mit den möglichen anrechenbaren Vergütungsbestandteilen der gesetzliche Mindestlohn erreicht wird.

Wichtige Hinweise

Seit dem 1.1.2015 sind alle Arbeitgeber verpflichtet, ihren Arbeitnehmern mindestens den allgemeinen Mindestlohn zu zahlen. In § 1 Mindestlohngesetz (MiLoG) ist hinsichtlich der Höhe des Mindestlohns lediglich die Regelung enthalten, dass der Mindestlohn ab dem 1.1.2015 brutto 8,50 EUR / Stunde beträgt. Die Höhe des Mindestlohns kann aber auf Vorschlag der Mindestlohnkommission durch Rechtsverordnung der Bundesregierung angepasst werden. Beratungen und Beschlüsse der Mindestlohnkommission erfolgen alle 2 Jahre. Zum 1.1.2017 wurde der Mindestlohn auf 8,84 EUR je Zeitstunde erhöht, zum 1.1.2019 galt ein Mindestlohn von 9,19 EUR und zum 1.1.2020 ein Mindestlohn von 9,35 EUR. Zum 1.1.2021 wurde der Mindestlohn auf 9,50 EUR pro Zeitstunde erhöht. Zu beachten sind allerdings auch etwaige einschlägige höhere Branchen-Mindestlöhne. Die Prüfung zur Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns hat monatsbezogen zu erfolgen. Damit stellt sich die Frage wie der Mindestlohn berechnet wird und welche Vergütungsbestandteile im jeweiligen Kalendermonat angerechnet werden können. Lesen Sie dazu auch den Beitrag Mindestlohn: Höhe des Mindestlohns und Anrechnung besonderer Vergütungsbestandteile.

Der Rechner unterstützt Arbeitgeber bei der Frage, welche Lohnbestandteile im Einzelfall anrechenbar sind und ob mit den möglichen anrechenbaren Vergütungsbestandteilen der gesetzliche Mindestlohn erreicht wird. Basis für die Entwicklung des Rechners war dabei die Fachexpertise unserer Autoren sowie die Berücksichtigung der arbeitsgerichtlichen Rechtsprechung.

Dargestellt werden nur die anrechenbaren Vergütungsbestandteile. Aber auch diese können teilweise nur unter bestimmten Voraussetzungen berücksichtigt werden. Zum Beispiel ist die Anrechnung von Kost und Logis ausschließlich bei Saisonarbeitern erlaubt und von Provisionen nur, wenn diese unwiderruflich gewährt werden. Bei der Einschätzung, ob die jeweiligen Lohnbestandteile im konkreten Einzelfall anrechenbar sind, unterstützen die Fragezeichen hinter den aufgelisteten Lohnarten und die Rechnerhilfe. Sie enthalten Hinweise zu den einzelnen Lohnbestandteilen und sind bei Unklarheiten unbedingt zu lesen.

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