Lohnsteuerrechtliche Folgen... / 3.5.4 Konsultationsvereinbarung mit der Schweiz in Corona-Zeiten

Der Zeitraum, in dem eine Arbeitskraft von Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie betroffen ist und in dem diese Konsultationsvereinbarung gilt, wird bei der Prüfung der Grenzgängereigenschaft nach Art. 15a Abs. 2 Satz 2 DBA-Schweiz nicht berücksichtigt. Daher ist eine proportionale Kürzung der Grenze von 60 Arbeitstagen um 60/366 für diese Arbeitstage für den übrigen Zeitraum des Kalenderjahres vorzunehmen. Dieser Zeitraum ist vom Arbeitgeber in schriftlicher Form zu bestätigen. Während dieses Zeitraums werden Arbeitstage, an denen die Arbeitskraft aufgrund der Arbeitsausübung tatsächlich nicht an den Wohnsitz zurückkehrt, nicht berücksichtigt.

Weitere Einzelheiten finden sich in der Konsultationsvereinbarung zur Besteuerung von Grenzgängern mit der Schweiz v. 11.6.2020.[1]

[1] BMF, Schreiben v. 12.6.2020, IV B 2 – S 1301 – CHE/07/10015-01, BStBl 2020 I S. 568; s. auch OFD Karlsruhe, Verfügung v. 6.7.2020, S 130.1/1601 – St 217.

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