Benutzt der Arbeitnehmer für die wöchentliche Heimfahrt einen betrieblichen Pkw, entsteht kein steuerpflichtiger geldwerter Vorteil[1], solange die doppelte Haushaltsführung besteht. Ein zusätzlicher Werbungskostenabzug ist ausgeschlossen, auch wenn die Firmenwagenüberlassung teilentgeltlich erfolgt, weil der Arbeitnehmer Zuzahlungen an den Arbeitgeber leisten muss.[2]

Wird der Dienstwagen für mehr als eine Heimfahrt wöchentlich benutzt, so ist für die zweite und jede weitere Familienheimfahrt in der gleichen Woche ein geldwerter Vorteil von 0,002 % des Pkw-Bruttolistenpreises am Tag der Erstzulassung je Kilometer der Entfernung zwischen dem Beschäftigungsort und dem Ort des eigenen Hausstands dem steuerpflichtigen Arbeitslohn hinzuzurechnen.[3] Eine Pauschalbesteuerung mit 15 % ist nicht möglich.[4]

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