Lohnsteuer-Jahresausgleich / 2 Ausschluss einzelner Arbeitnehmer vom Lohnsteuer-Jahresausgleich

In bestimmten Fällen darf der Arbeitgeber den Lohnsteuer-Jahresausgleich nicht durchführen, z.  B. wenn

  • der Arbeitnehmer es beantragt,
  • für einen Teil des Ausgleichsjahres nach den Steuerklassen II, III oder IV zu besteuern war,
  • der Arbeitslohn der Steuerklasse V oder VI unterlag,
  • ein Freibetrag oder Hinzurechnungsbetrag bei der Lohnsteuerberechnung zu berücksichtigen war,
  • das Faktorverfahren angewandt wurde,
  • der Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld, steuerfreie Zuschüsse zum Kurzarbeitergeld[1], Entschädigungen für Verdienstausfall nach dem Infektionsschutzgesetz, Zuschüsse zum Mutterschaftsgeld oder vergleichbare Lohnersatzleistungen, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen, bezogen hat oder
  • der Arbeitnehmer an mindestens 5 aufeinanderfolgenden Tagen kein Entgelt erhalten hat (Großbuchstabe U).

    [2]

Der Arbeitgeber muss für jeden einzelnen Arbeitnehmer prüfen, ob alle Voraussetzungen zur Durchführung des Lohnsteuer-Jahresausgleichs vorliegen.

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