Kündigungsschutz / 4 Fristlose Kündigung

Zu den Kündigungsbeschränkungen bei fristloser Kündigung ist Folgendes anzumerken:

Arbeitnehmer können die Unwirksamkeit einer außerordentlichen Kündigung genauso wie die Rechtsunwirksamkeit einer ordentlichen Kündigung nur durch Klage vor dem Arbeitsgericht innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der Kündigung geltend machen.

Auch Arbeitnehmer, die aus bestimmten Gründen vom Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz ausgenommen sind, können gegen ihrer Auffassung nach unwirksame Kündigungen mit einer Feststellungsklage[1] vorgehen. Sie können aber nur solche Verstöße geltend machen, die nicht mit einer Kündigungsschutzklage zu verfolgen sind, also insbesondere fehlende Form, Nichteinhaltung der Frist, fehlender Zugang oder Verstöße gegen eine gesetzliche Vorschrift. Das Gleiche gilt bei außerordentlichen Kündigungen wegen Fehlens eines wichtigen Grundes.

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