Krankengeld: Hintergründe z... / 2.1.1 Änderungen im Inhalt des Arbeitsverhältnisses

Ändert sich der Inhalt des Arbeitsverhältnisses (z. B. aufgrund eines Statuswechsels) nach dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, wirken sich die Änderungen nicht auf den Bemessungszeitraum aus. Bei einem Statuswechsel vor dem Beginn der Arbeitsunfähigkeit ist der Bemessungszeitraum an die neuen Verhältnisse anzupassen.

Änderungen des Arbeitsentgelts, die erst nach dem Beginn der Arbeitsunfähigkeit eintreten, werden nicht berücksichtigt.

 
Praxis-Beispiel

Bemessungszeitraum bei Statuswechsel

  • Ein Arbeitnehmer ist seit dem 17.2.2019 bis auf Weiteres arbeitsunfähig krank. Bemessungszeitraum ist der Monat Januar 2019. Vereinbarungsgemäß wechselt sein Status am 1.3.2019 vom Arbeiter zum Angestellten. Der Statuswechsel hat keinen Einfluss auf den Bemessungszeitraum, weil der Statuswechsel nach dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit eingetreten ist.
  • Ein Arbeitnehmer ist seit dem 17.2.2019 bis auf Weiteres arbeitsunfähig krank. Bemessungszeitraum wäre der Monat Januar 2019. Da der Arbeitnehmer jedoch zum 1.2.2019 seinen Status geändert hat, ist als Bemessungszeitraum die Zeit vom 1. bis zum 16.2.2019 zu berücksichtigen (obwohl dieser Zeitraum betriebsüblich noch nicht abgerechnet ist).

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