Kosten-Nutzen-Analyse durch... / 3.3 Festlegung des Budgets

Im Bildungsbudget wird festgelegt, welche Mittel der Bildungsabteilung für einen festgelegten Zeitraum, im Regelfall für ein Jahr, zur Verfügung stehen. Voraussetzung der Budgetverwaltung ist, dass die relevanten Kostenarten für das jeweilige Unternehmen festgelegt werden, um dann die konkrete Planung der Bildungsmaßnahmen durchzuführen und anschließend einen Soll-Ist-Vergleich vorzunehmen.

Bei der Festlegung des Budgets sind verschiedene Varianten möglich:

  • Prozentsatz von der Lohn-/Gehaltssumme,
  • Prozentsatz vom Umsatz,
  • Prozentsatz vom Jahresgewinn,
  • Prozentsatz vom Einkommen des einzelnen Mitarbeiters,
  • fester Betrag pro Mitarbeiter,
  • Benchmarking,
  • Trendfortschreibung.

Die Festlegung gemäß der oben genannten Methoden ist in der Praxis einfach. Zu überlegen ist, inwieweit dabei der tatsächliche Bildungsbedarf berücksichtigt wird oder ob es sinnvoller ist, die Bildungsabteilung damit zu beauftragen den konkreten Weiterbildungsbedarf zu ermitteln. Dabei werden die Geschäftsleitung und die einzelnen Abteilungen zum individuellen Weiterbildungsbedarf befragt und dann der Weiterbildungsbedarf mit dem Qualifikationsstand der Mitarbeiter abgeglichen. Ergebnis sind verschiedene Maßnahmen, für die dann entsprechende Prioritäten festgelegt werden müssen.

 
Hinweis

Budgetplanung

Wenn die Weiterbildung erstmals systematisch durchgeführt wird, sollten die anfallenden Kosten zunächst exakt erfasst werden, um dann später einen konkreten Anhaltspunkt für die Budgetplanung zu haben.

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