Kapitalabfindung und Kapita... / 3.1 Planmäßige Durchführung der bAV

Wird die betriebliche Altersversorgung über die Durchführungswege Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds durchgeführt, fließen bereits die Beiträge des Arbeitgebers als steuerfreier oder steuerpflichtiger Arbeitslohn in der Ansparphase zu. Hierfür ist entscheidend, dass die Versorgungseinrichtung dem Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf die späteren Versorgungsleistungen einräumt. Leistungen aus einer Direktversicherung, einem Pensionsfonds oder einer Pensionskasse müssen daher im Versorgungsfall nicht mehr der Lohnbesteuerung unterworfen werden. Versorgungsbezüge im steuerlichen Sinne liegen nicht vor. Daher entfällt eine Begünstigung durch die Freibeträge für Versorgungsbezüge (Versorgungsfreibetrag und Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag).

Renten, Raten oder Einmalzahlungen sind stets als sonstige Einkünfte in der Anlage R der Einkommensteuererklärung des Arbeitnehmers anzugeben. Der Arbeitnehmer erhält zu diesem Zweck von der Versorgungseinrichtung eine Leistungsmitteilung. Außerdem übermittelt der Versorgungsträger Höhe und steuerpflichtigen Umfang der bezogenen Leistungen elektronisch an die Finanzverwaltung. Die Besteuerung ist dadurch sichergestellt.

Der Umfang der steuerpflichtigen Alterseinkünfte ist abhängig von der steuerlichen Behandlung der Beiträge in der Ansparphase als steuerfreier, pauschalierter oder individuell versteuerter Arbeitslohn. Der Arbeitgeber ist in die Besteuerung der Alterseinkünfte nicht eingebunden.

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