Das Wahlalter für die aktive Wahlberechtigung wird für die nächsten Betriebsratswahlen auf 16 Jahre herabgesetzt. Die passive Wahlberechtigung, also die Wählbarkeit, wird nicht verändert; es bleibt hier dabei, dass der Wahlbewerber 18 Jahre alt sein muss. Das wirkt sich in kleinen Betrieben bis 100 Arbeitnehmer möglicherweise auf die Größe der Betriebsräte aus.

Das vereinfachte Wahlverfahren wird nun zwingend für Betriebe mit bis zu 100 Arbeitnehmern vorgeschrieben. In Betrieben mit 101-200 Arbeitnehmern können Wahlvorstand und Arbeitgeber die Anwendung des vereinfachten Wahlverfahrens vereinbaren.

Die Möglichkeit, die Betriebsratswahl wegen Fehler in der Wählerliste anzufechten, wird durch § 19 Abs. 3 BetrVG eingeschränkt. Arbeitnehmer müssen vor einer solchen Anfechtung Einspruch gegen die Wählerliste eingelegt haben. Dem Arbeitgeber ist die Anfechtung verwehrt, wenn er den Fehler durch die Übersendung einer fehlerhaften Wählerliste verursacht hat.

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