Informationspflichten und A... / 2.1.1 Durch nichtöffentliche Verantwortliche

Zusätzlich zur DSGVO enthält das neue BDSG Regelungen über Informationspflichten. In § 32 BDSG [ab 25.05.2018] geht es um Ausnahmen von der Informationspflicht betreffend Daten, die zu anderen als vorgesehenen Zwecken (Art. 13 Abs. 3 DSGVO) bearbeitet werden.[1] Es besteht für private Verantwortliche nach § 32 Abs. 1 Ziff. 1 BDSG [ab 25.05.2018] keine Informationspflicht, wenn

  • sich der Verantwortliche durch die Weiterverarbeitung unmittelbar an die betroffene Person wendet,
  • der Zweck mit dem ursprünglichen Erhebungszweck gemäß DSGVO vereinbar ist,
  • die Kommunikation mit der betroffenen Person nicht in digitaler Form erfolgt oder
  • das Interesse der betroffenen Person an der Informationserteilung nach den Umständen des Einzelfalls, insbesondere mit Blick auf den Zusammenhang, in dem die Daten erhoben wurden, als gering anzusehen ist.
[1] https://www.haufe.de/recht/kanzleimanagement/anpassung-der-datenschutzerklaerung-an-die-dsgvo-bis-2852018_222_440372.html

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