Infektionsschutzgesetz / 2.2 Schließung von Einrichtungen zur Kinderbetreuung und Schulen

Die Entschädigung bemisst sich auch hier nach dem Verdienstausfall. Sie beträgt vom Beginn des Anspruchs an 67 % des Verdienstausfalls (Nettoeinkommen). Für einen vollen Monat wird ein Betrag von höchstens 2.016 EUR gewährt.

Sie wird – unabhängig von der Zahl der Kinder – für max. 10 Wochen gewährt. Für Alleinerziehende wird die Entschädigung bis zu 20 Wochen gewährt.

 
Wichtig

Auszahlung der Verdienstausfallentschädigung durch den Arbeitgeber

Bei Arbeitnehmern hat der Arbeitgeber für die Dauer des Arbeitsverhältnisses, längstens für 6 Wochen, die Entschädigung für die zuständige Behörde auszuzahlen.

In Fällen einer Entschädigungszahlung wegen der Schließung von Einrichtungen zur Kinderbetreuung, von Menschen mit Behinderung oder von Schulen[1], hat der Arbeitgeber die Zahlung für die gesamte Dauer des Entschädigungsanspruchs vorzunehmen.[2]

Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag von der zuständigen Behörde erstattet.

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