Homeoffice / 6 Werbungskosten

Der Arbeitnehmer kann die Anschaffungskosten für die Ausstattungsgegenstände des Homeoffice-Arbeitsplatzes, die Betriebs- und Anschlusskosten für die beruflich genutzten Geräte sowie die Kosten des Arbeitszimmers (hier ggf. Abzugsverbot oder nur begrenzt) als Werbungskosten geltend machen. Für Computerhardware und Software zur Dateneingabe und -verarbeitung kann ab dem Jahr 2021 eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von einem Jahr angesetzt werden.[1] Diese Regelung gilt unabhängig von den bereits geltenden Regelungen für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG): Hardware und Software bis zu einem Wert von 800 EUR (netto) darf sofort im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben werden. Betragen die Anschaffungskosten mehr als 800 EUR, kann die Absetzung für Abnutzung (AfA) auf 12 Monate verteilt werden, d. h., bei einer Anschaffung im Dezember 2021 kann die AfA von Dezember 2021 bis November 2022 angesetzt werden.

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Haufe Personal Office Platin. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Haufe Personal Office Platin 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Inhalt.


Meistgelesene beiträge