Homeoffice / 4 Vermietung an Arbeitgeber

Mietvertrag mit dem Arbeitgeber

Wenn der Arbeitgeber mit dem Arbeitnehmer ein Mietverhältnis über die Nutzung dessen Arbeitszimmers schließt, welches der Wohnung zuzurechnen ist, und dem Arbeitnehmer dafür Miete zahlt, sind diese Einnahmen kein Arbeitslohn, sondern Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung beim Arbeitnehmer. Dieser kann wiederum Werbungskosten aus Vermietung und Verpachtung geltend machen. Voraussetzung für die Zuordnung der Mietzahlungen zu den Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung ist, dass das Arbeitszimmer vorrangig im betrieblichen Interesse des Arbeitgebers genutzt wird, und dieses Interesse über die Entlohnung des Arbeitnehmers sowie über die Erbringung der jeweiligen Arbeitsleistung hinausgeht.

Wann wird das Homeoffice zur betrieblichen Einrichtung des Arbeitgebers?

Damit das Homeoffice zur betrieblichen Einrichtung des Arbeitgebers wird, ist es notwendig, dass der Arbeitgeber aus betrieblichen Gründen eine von den privaten Wohnräumen des Arbeitnehmers getrennte Räumlichkeit von seinem Arbeitnehmer anmietet und ihm anschließend zur Ausübung beruflicher Tätigkeit wieder überlässt.

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