Dienstanweisung zum Hausmeister-Anstellungsvertrag vom .........................

Vorbemerkung

  1. Der Arbeitnehmer hat sich als Beauftragter des Arbeitgebers gegenüber jedermann, insbesondere aber den Hausbewohnern gegenüber, stets höflich und zuvorkommend zu verhalten.
  2. Wahrnehmungen über das Privatleben der Hausbewohner dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.
  3. Folgende Hausmeisterarbeiten sind pünktlich und gewissenhaft auszuführen:
1.

Zentralheizungs- und Warmwasseraufbereitungsanlage

  1. Die Heizanlagen einschließlich der Warmwasserversorgung sind stets nach Anordnung der Verwaltung und unter Beachtung der Bedienungsvorschriften in betriebsfähigem Zustand zu halten. Schäden sind der Hausverwaltung unverzüglich telefonisch zu melden. Die Heizräume und Zugänge sind stets sauber zu halten.
  2. Der Verwalter übergibt dem Arbeitnehmer eine schriftliche Übersicht über Beheizungszeiten während des Jahres und während der Tages- und Nachtzeit sowie über Beheizungspflichten bei bestimmten Außentemperaturen.
  3. In die Bedienung der derzeitigen Heiz- und Warmwasseraufbereitungsanlage ist der Arbeitnehmer eingewiesen. In evtl. neue Technik wird der Arbeitnehmer eingearbeitet. Über Verbrauch der Brennstoffmenge und die Außentemperaturen hat der Arbeitnehmer nach Vorgabe des Verwalters Buch zu führen.
  4. Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, Energielieferungen/Zählerstandsablesungen zu überwachen; er hat diese Daten in ein Heizbuch einzutragen. Auch alle sonstigen Störungen, Mängelbeseitigungen, Wartungen, Revisionen und anderes sind sorgfältig in diesem Buch einzutragen.
2.

Reinigungsarbeiten (Reinigungsplan)

  1. Die Eingangsflure, Aufgänge, Treppenhäuser und gemeinschaftlichen Flurteile in Stockwerken sind wöchentlich einmal trocken und einmal nass (mit Reinigungsmittel) zu reinigen (bei Textilböden: zweimal wöchentlich Staubsaugen; bei Holzböden: einmal Trockenreinigung und einmal Bohnern wöchentlich).
  2. Die Hauseingangs-, Hof- und Zwischentüren sind einmal wöchentlich gründlich zu reinigen, die Schlösser und Türangeln im Quartal einmal zu ölen.
  3. Die Fenster sind grundsätzlich einmal, bei Bedarf mehrmals im Quartal zu putzen.
  4. Der Trockenboden sowie die Boden- und Kellereingänge und -flure sind einmal monatlich zu reinigen. Gleiches gilt für die Tiefgarage.
  5. Der Hofraum und die Hofdurchfahrten sind wöchentlich einmal zu fegen und einmal im Monat abzuspritzen. Im Winter sind diese Flächen von Schnee und Eis so gut wie möglich freizuhalten und - soweit erforderlich - bei Glätte mit Sand zu bestreuen.
  6. Der gemeinschaftliche Wasch- und Trockenraum ist wöchentlich einmal zu fegen und einmal nass zu reinigen.
  7. Die Hauszugangswege, Podeste und der Gehsteig (sofern hier nicht gemeindliche Zuständigkeit gegeben ist) vor der Anlage sind einmal wöchentlich zu fegen. Gleiches gilt für die Tiefgaragenzu- und -ausfahrt. Im Winter sind diese Flächen kontinuierlich von Schnee und Eis freizuhalten. Bei Glätte ist mit Sand zu streuen. Dies hat an Wochentagen erstmals vor 7 Uhr morgens zu erfolgen, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen vor 8 Uhr morgens und ist – soweit erforderlich – im Laufe des Tages zu wiederholen.
  8. Der Rasen ist bei Bedarf, zwischen Mai und Oktober grundsätzlich alle 14 Tage, zu mähen. Bei Trockenheit ist die Grünfläche ausreichend zu bewässern.
  9. Der Arbeitnehmer hat auch kontinuierlich die gärtnerisch angelegten Außenanlagen, Bäume und Sträucher zu pflegen und zu düngen. Im Herbst sind Bäume und Sträucher nach Weisung des Verwalters zu beschneiden. Laub ist spätestens im November zu entfernen. Nach Unwettern sind unverzüglich Baumschäden sowie alle Gefahrenquellen zu beseitigen. Über evtl. weitergehende Schäden ist der Verwalter unverzüglich zu unterrichten.
3.

Sicherheit und Ordnung auf der Grundstücksfläche

  1. Der Arbeitnehmer hat darauf zu achten, dass auf der Hof- und Garagenfläche sowie vor Garagen und auf der Tiefgaragenzu- und -ausfahrt keine Kraftfahrzeuge und Motorräder geparkt und abgestellt werden. Bei Zuwiderhandlungen nach erfolgloser Abmahnung durch den Arbeitnehmer hat dieser den Verwalter unter Benennung des Fahrzeugbesitzers/des polizeilichen Kennzeichens zu verständigen.
  2. Fahrräder, Mopeds, Mofas, Schlitten und Kinderwagen dürfen nur in den hierfür bestimmten Räumen bzw. auf den entsprechend markierten Abstellplätzen vor und im Haus abgestellt werden. Verstöße hat der Arbeitnehmer dem Verwalter zu melden.
4.

Fahrstuhl

Der Fahrstuhl ist an allen Tagen in der Zeit von ......................... bis ......................... in Betrieb zu halten. Betriebsstörungen hat der Arbeitnehmer unverzüglich dem Verwalter zu melden, notfalls den Wartungsdienst zu verständigen. In Alarm- und Notfällen hat der Arbeitnehmer Hilfe zu leisten (Tag und Nacht während der Betriebszeiten). Der Arbeitnehmer ist auch ein vom Verwalter eingewiesener Aufzugswärter nach der Aufzugsverordnung; er hat sich um die stets funktionsfähige Alarmanlage zu kümmern und hat bei Stromausfall die Handmechanik zu bedienen.

5.

Waschmaschine

  1. Di...

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